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Welpenkosten
                                                      Was kostet ein Welpe? 

Die richtigen Fragen sollten anders lauten, denn danach richtet sich der Welpenpreis für einen Rassehund bei einem seriösen Züchter.

1. Frage

Hundewelpen, oder andere Tierkinder sehen alle niedlich aus,
vergessen Sie nicht, ein Welpe wird schnell erwachsen, wollen Sie mit einem Hund viele Jahre zusammen leben?

2. Frage

Wo, besser gesagt bei wem, möchten Sie den Welpen kaufen?
Ist Ihnen die Antwort wieder egal, Hauptsache der Hund ist billig?

 

3. Frage

 

Wo und wie sind die Welpen beim Züchter, oder Verkäufer untergebracht?

 

Sind diese Fragen für sie uninteressant, Hauptsache der Welpe ist billig, dann brauchen sie nicht weiterlesen.

 

An solche Leute geben wir als seriöse Züchter KEINE Welpen ab.

Welpenpreise

Die Preispanne für einen Welpen variiert. Rassehunde sind nicht billig.
Der Welpenpreis kann auch beim gleichen Züchter etwas variieren, je nach Anzahl der geborenen Welpen, gezahlte Deckgebühr, u.s.w.

Zahlen sie lieber etwas mehr, der Züchter weiß, warum er den höheren Preis nimmt, oder nehmen muss!
Eine seriöse und ordentlich geführte Zucht kostet aufs Jahr gerechnet ein kleines Vermögen
.


Damit der Züchter nicht nur “drauflegt”, muss er den Welpenpreis so kalkulieren, dass wenigsten die Kosten gedeckt sind.

Hunde mit Ahnentafeln sind nun mal teurer als von anderen “Züchtern”, die keinen Zuchtbestimmungen unterliegen.

Eingetragene Züchter werden kontrolliert, z.B. dürfen sie NUR mit Hunden züchten, die gesund sind.
Die Zuchtzulassung ist streng, ebenso die Genehmigung vom Amtstierarzt.

Eingetragene Züchter unterwerfen sich  Zuchtrichtlinen - freiwillig -,
zum Wohl der Rasse und letztendlich auch zum Vorteil für die Welpenkäufer.

 

Bei einem "Sonderangebot“ sollten Sie misstrauisch werden.

Ein Züchter mit gutem Ruf und einer vorbildlichen Zucht, hat es nicht nötig seine Welpen zu Schleuderpreisen auf den Markt zu werfen.

 

Welpen die mit viel Liebe und Sorgfalt vom Züchter aufgezogen wurden, sind im Grunde unbezahlbar.
Die vielen schlaflosen Nächte und die Sorgen während der Trächtigkeit der Hündin.Vor, während und nach der Geburt, sowie die Aufzucht, Ernährung und Pflege der Kleinen gehen ins Unermessliche.
Der theoretische Stundenlohn eines Züchters beträgt nicht mal paar Cent. 

Wie setzen sich die Kosten zusammen?

Wie haben hier versucht eine Aufstellung der Kosten auf zu stellen, die bei einem Wurf anfallen, sicherlich haben wir einiges vergessen.
Preise geben wir im Einzelnen nicht an, dass ersparen wir uns.


Andreas verdient bei uns das Geld, nicht unsere Hunde.

Für Notfälle und den Tierarzt muss immer genug Geld zur Verfügung stehen.
Kaiserschnitt,
Krankheit der Mutterhündin, oder Welpen, oder des restlichen Hundebestandes reißen ein großes Loch in die Geldbörse.

 

Alle Hunde und die “Welpen freie Zeit” kosten ebenfalls Geld, Futter, Pflegeprodukte, Entwurmungen, Impfungen u.s.w.
Alte, Junge, oder nicht mehr zur Zucht verwendete Tiere verursachen weitere Kosten, dennoch müssen sie genauso liebevoll und umsichtig behandelt werden, wie Zuchttiere.

 Mutterhündin:

Die Ernährung muss sehr hochwertig sein, dadurch ist sie teurer.
Welpenmilch im letzten Drittel der Trächtigkeit und in der Säugezeit,

zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffmischung für die trächtige und laktierende Hündin.
Impfungen müssen immer frisch sein, zum Wohl und Gesundheit der Welpen,

Entwurmungen mind. 4 x im Jahr, für alle Hunde die bei uns leben,
Parasiten Vorsorge, Flöhe, Läuse und Co sind für Mutter und Welpen nicht gerade dienlich.
Pflegeprodukte, speziell Intimpflege - Shampoo für Hündinnen nach der Geburt,
spezielle Augenpflegeprodukte (könnten jetzt tränen durch die hohe Belastung )
Kämme, Bürsten und Scheren sind dabei nicht berücksichtigt, die braucht man ja auch, wenn die Hündin keine Babys bekommt.
Untersuchungen beim Tierarzt vor dem Decken und nach der Geburt,
evtl. Ultraschall und Rötgenaufnahmen bringen Gewissheit, ob die Hündin Welpen bekommt oder nicht.
Auch ein Röntgenbild nach der Geburt, zeigt, ob alle Welpen geboren sind, vielleicht hat sich noch einer versteckt oder klemmt fest.

Medikamente , vor und nach der Geburt. Wenn nötig, div. med. Handwerkzeuge.
Wehenmittel, und Medikament zur Muskelentspannung,
 Reinigungsspritze n. d. Geburt, Mittel zur Anregung des Milchflusses,
Medikamente für die Hündin, wenn z.B. Fieber nach der Geburt auftritt, usw.
Die Welpen müssten dann vom Züchter alle 2 Std. versorgt und gefüttert werden.
!! Tag und Nacht !!

Zuchtzulassung und Ausstellungen, ohne diese dürfen wir NICHT züchten.
Dies ist oftmals mit 1 bis 2 Übernachtungen im Hotel und Essen im Restaurant verbunden.
Die Decktaxe für den Rüden. Die Fahrt zum Deckrüden, sind ebenfalls oft mit 1 - 2 Übernachtungen im Hotel verbunden.

Wurfkiste, spezielle Unterlagen wie Vetbetten,
viele zusätzliche Leckerchen und Streicheleinheiten.
Die liebevolle und zeitlich sehr aufwendige Betreuung durch den Züchter und seiner Familie findet Tag und Nacht statt, diese Zeit ist NICHT in Euro zu berechnen.

Welpenaufzucht

Die Welpenaufzucht wie wir sie betreiben ist sehr, sehr kostspielig.
Spezielle Korbeinlagen, wie Vetbetten sind unbedingt zu empfehlen. Die Welpen liegen darauf immer trocken. Leider sind Vetbetten teuer.
Welpenfutter muss sehr hochwertig und verträglich sein, nur das Beste ist gut genug,
Welpenmilch von höchster Qualität, zur frühen Entlastung der Mutterhündin,
Futternäpfe, die für Welpen geeignet sind.

Wir benutzen KEIN Zeitungspapier oder Sägespäne die zur Welpenaufzucht ungeeignet sind.

Wurfkiste 

Welpenauslauf im Wohnzimmer, so können die Kleinen uns und die anderen Hunde immer sehen, ohne sich alleine zu fühlen, erst die Wurfbox und dann ein oder auch mehrere Hundekörbchen. Entwurmungen alle 2 Wochen solange die Welpen bei uns sind, evtl. Medikamente.

Wurfabnahme, Microchip, Heimtierpass, Impfungen, Wurfeintragungsgebühren,
Ahnentafeln, Pflegeprodukte, Spielzeuge, Wäschedesinfektion, gegen Bakterien und Geruch.
Hundewäsche muss unbedingt beim Waschen desinfiziert werden, sonst bleibt immer ein Restgeruch und somit Bakterien zurück, selbst bei Kochwäsche, gutes Waschpulver, um alle Urin und Kotreste zu entfernen.
Spezielles ungiftiges Putzmittel, wirksam gegen Geruchsbildung und Bakterien, natürlich sind alle Mittel umweltfreundlich und biologisch abbaubar.

Täglich mind. 3 - 5 Waschmaschinenfüllungen mit Hundedecken, wir trocknen die Decken im Wäschetrockner, zur zusätzlichen Desinfektion, dies kostet auf die Dauer nicht gerade wenig. Inserate mit Fotos in diversen Hundemagazinen, Webseiten - Internet - und  Domaingebühren,
viel Zeit fürs Ändern, Aktualisieren, häufig neue Fotos von den Kleinen machen, Texte verfassen, etc.

Die Beratung der Welpeninteressenten verlangt von uns als Züchter viel Zeit und Geduld.
Jeder hat andere Fragen und Wünsche, wir versuchen alle zufrieden zu stellen. Grundausstattung bei Abgabe der Kleinen
. Eine selbst gestaltete CD mit allen notwendigen Informationen und vielen Tipps gehört für uns dazu.

An unserer Aufstellung sehen Sie ganz deutlich:
Ein Züchter der seine Welpen verantwortungsvoll aufzieht, wird NICHT reich.
Meist sind die Aufzuchtskosten sehr viel höher als letztendlich die Einnahmen beim Verkauf der Welpen.
Viele Kosten sind hier gar nicht genannt, z.B. teure Fachlektüre, Welpengeeignetes Hygienestreu, Unmengen an Müllbeuteln und Küchenrollen sowie Socken, und vieles mehr dass eifrig mit den spitzen Zähnchen bearbeitet wird.
Die Aufzählung wird sicherlich doppelt so lang, wenn ich noch ein bisschen nachdenke.

Warum züchten wir eigentlich?

Diese Frage stellen wir uns öfters, an den “vielen” Euros, die wir mit dem Verkauf der Welpen verdienen, kann es doch NICHT liegen, oder?

NEIN, das Geld können wir vergessen,
aber die LIEBE zu unseren Hunden und zu der Rasse verleiten uns dazu immer weiter zu machen.

Mit der Aufzucht der Kleinen geben wir uns die größte Mühe, mit dem Resultat gesunde, muntere Welpen in gute Hände abgeben zu können.

        
 
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