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Rassebeschreibungen Windhunde und Zwerg- Rauhhaar- Dackel

IrishWolfhound:                                                                                                          

Ursprung :        Irland

Wiederrisshöhe :  Rüde min. 79 cm , Hündin min. 71 cm

Gewicht :          Rüde min. 54,5 kg, Hündin min. 40,0 kg

Allgemeines zur Rasse

Der Irish Wolfhound gehört zu einer der ältesten Windhundrassen. Schon die Kelten sollen sehr große, rauhaarige Hunde gehabt haben und manche Quellen sprechen von Wolfshunden, die im alten Rom in der Arena gekämpft haben.

Ursprung:

Ab etwa 1700 finden sich immer wieder Hinweise auf die Seltenheit des großen Irish Wolfhound und die Möglichkeit des Aussterbens der Rasse. Die Hauptaufgabe der Hunde lag in der Jagd auf Wölfe und Großwild. Mitte des 18. Jahrhunderts waren die "Wölfe" in Irland so gut wie ausgerottet und damit auch die Hauptaufgabe, die Jagd.

Captain George Graham (1833 - 1909) gilt allgemein als der Retter des Irish Wolfhound, obwohl sich bereits vor ihm immer wieder Menschen um die Rasse bemühten.. Nach seiner Rückkehr nach Irland (1862) kümmerte er sich weiter um den Neuaufbau der Rasse. Er führte ein Zuchtbuch. Der Erste Irish Wolfhound  wurde "Faust", ein sehr kraftvoller, rauhhaariger, roter Rüde, 75cm groß und 51kg schwer. Da es unmöglich schien, ausreichend Irish Wolfhounds zu finden, kreuzte er unter anderem Deerhounds und Barsoi ein.

Rassestandards gibt es erst in der neueren Zeit (seit Ende 19. Jahrhundert). Dementsprechend "ungewohnt" mögen alte Bilder vom Irish Wolfhound auf uns wirken.

Wesen/Verhalten:      

Der moderne Irish Wolfhound gilt als "sanfter Riese". Als Windhund mit Anteilen von Doggenblut, die ebenfalls eingekreuzt wurde, um dem Hund Masse zu verleihen, ist der “Wolf“ ein eher gemütlicher Hund, der aber bei passender Gelegenheit blitzschnell zum Sichthetzer werden kann.

Wie alle Windhunde ist auch der Irish Wolfhound ein familienbezogener Hund, der in Haus oder Wohnung mit Familienanschluss gehalten werden sollte. Trotz seiner Größe kann er problemlos z.B. ins Büro mitgebracht werden und bleibt ruhig, wenn er nur in der Nähe seiner Bezugsperson bleiben darf.

Haltung:

Wichtiger als stundenlange Spaziergänge ist, dass er sich nach Windhundart auspowern kann. Entweder im Spiel mit anderen Hunden oder auch auf einer großen Wiese. Er würde gerne Windhundrennen mitmachen. Doch sollte man unbedingt abwarten bis der Hund ausgewachsen ist, sich die Knochen verfestigt haben und die Gelenke belastet werden können. Ein so großer Hund braucht entsprechend länger, bis er "fertig" ist.

Typen:

Es gibt Zuchtlinien, die sich am "Showtyp" orientieren. Hier gibt es oft die Empfehlung, den Welpen bloß nicht zu viel zu bewegen. Linien, die sich eher am "Leistungstyp" orientieren, empfehlen durchaus auch im Welpenalter Bewegung, die aber nicht übertrieben werden sollte. Bewegung bedeutet spielen mit anderen Hunden und kleine Spaziergänge. Wichtig ist, den Hund zu beobachten, da oft der Kopf noch spielen will, der Körper jedoch bereits müde ist. Dann muss man den Welpen beruhigen und aus dem Spiel nehmen. Hunde des "Leistungstyps" sind durchaus auch auf Rennbahnen und bei Coursings zu finden und haben Spaß am Rennen.

Erziehung:   

Was für alle Hunde gilt, man kommt mit positiver Bestärkung auch zum Ziel (zwar langsamer, aber dafür nachhaltiger), dass gilt für Windhunde und beim Irish Wolfhound ganz besonders. Mit Zwang geht gar nix mehr und der große Hund mutiert zum sturen Bock. Der steht oder sitzt dann und wartet, bis der Mensch wieder zur Vernunft gekommen ist und ruhig agiert. Zudem kann man einen Irish Wolfhound sehr schnell langweilen. Hat er eine Aufgabe gemeistert, findet er Wiederholungen derartig öde, dass er die Zusammenarbeit einstellt. Die klassische Unterordnung ist mit einem “Wolf“ möglich, aber sicher nicht die beste Art der Zusammenarbeit.

Wie bei allen anderen Hunden auch:

Was der Welpe lernt, ist besonders gut eingeprägt. Zeigen sie ihrem Welpen ruhig möglichst viel. Autofahren, verschiedene Geräusche mit anderen Hunden ( Hunderassen) spielen. Irish Wolfhound’s lernen im Allgemeinen sehr rasch, auch mit kleineren Hunden umzugehen und sie sind in ihren Spielen sehr anpassungsfähig.

Unsere "Großen" leben mit Zwerg-Rauhhaar- Dackeln zusammen.

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Achtung hier ist noch "Baustelle" !!!!!!!

Galgo Español

Herkunft:                  Spanien

Wiederrisshöhe:     Rüde 62 bis 70 cm.,Hündin 60 bis 65 cm.

Gewicht:                    bis 30 kg.

Eine sehr alte Darstellung von “Galgos“ befindet sich in einer Kapelle in Berlanga, Kastilien. Sie stammt aus dem 12.Jahrhundert und zeigt deutlich die hoch angesetzten Ohren des westlichen Windhundes.

 

Herkunft und Geschichtliches
Die Wurzeln des “Galgo Español“ liegen in der Antike. Bereits im 6. Jh. v. Chr. jagten die Kelten mit mittelgroßen Windhunden, die sie dann später während der Völkerwanderung auf die iberische Halbinsel brachten. Nach der Unterwerfung der Kelten durch die Römer, wurde in der damaligen römischen Provinz Hispania diese Hunderasse “Canis Gallicus“ (keltischer Hund) genannt. Aus dieser Bezeichnung entwickelte sich später das spanische Wort “Galgo“, das allgemein für Windhund steht. Großen Einfluss auf diese Hunderasse dürfte aber auch der von den Mauren während der Maurenherrschaft vom 8.bis15. Jh. nach Spanien gebrachte arabischen “Sloughi“ und der in Spanien beheimatete “Podenco Ibicenco“ ausgeübt haben. Während des 16.bis 18. Jahrhunderts wurde er in großer Zahl in andere Länder wie Irland und England exportiert. Der “Galgo Español“ ist einer der Vorfahren des Englischen Windhundes (Greyhound), der ähnliche spezifische Rassemerkmale wie der “Galgo Español“ aufweist.
Der ursprüngliche “Galgo Español“ ist insgesamt zierlicher als der Greyhound und sein Kopf weist viel weniger “Stop“ auf (siehe Bild).

 

1- Mandelförmige Augen
2- Langer Fang-Scherengebiss
3- Oberkopf kurzer als Fang
4-Schmaler Schädel
5-Sehr hoch angesetzte Ohren,
6- Nase/Augenlieder schwarz Pigmentier (es sei denn der Hund hat             sehr viel weißes Fell/ist ganz weiß)
Erklärungen:B. Fritz und W. Baumann

Beschreibung
Der Körper ist langgezogen, der Kopf sehr schmal mit kleinen, dunklen, mandelförmigen Augen, mit ruhigem, sanften und zurückhaltendem Ausdruck. Der Stop ist nur wenig ausgeprägt. Das Ohr ist ein großes, gefaltetes Rosenohr. Bei Aufmerksamkeit sind die Ohren im ersten Drittel halb aufgerichtet mit gefalteten, seitwärts gerichteten Enden. Der Hals hat einen ovalen Durchschnitt. Die Unterlinie zeigt einen langen, mächtigen, gleichmäßig tiefen Brustkorb, bevor der Bauchaufzug ansetzt. Die Rute ist tief angesetzt und kräftig am Rutenansatz. Sie reicht fast bis zum Boden.
Es sind zwei Arten des spanischen “Galgos“ bekannt, die Glatthaarigen und im Gegensatz zu den meisten anderen Windhundarten die Rauhhaarigen. Das Fell ist beim Kurzhaar sehr kurz und fein und hat keine Unterwolle, beim Rauhhaar dagegen mittellang (bis ca. 10 cm), struppig und hart.
“Galgos“ haben quasi keine Fettschicht unter der Haut. Bei gesunder Ernährung zeichnen sich die letzten 2-3 Rippenbögen leicht ab.
Die Rasse weist praktisch keine Erbkrankheiten auf. Die Lebenserwartung ist beim “Galgo“ ca.12-14 Jahre.
Der iberischen Geographie, der Trockenheit die Felder und dem launigen und widerspenstigen Klima perfekt angepasst hat sich der “Galgo“ mit der Zeit als ideale und am besten angepasste Variante erwiesen. Die Natur hat es übernommen, eine Rasse herauszubilden, die perfekt den Angriffen wilder Tiere und den Schürfungen durch Dornen und Steinen widersteht.
Wesen
Charakterlich ist er im Allgemeinen ruhig und zurückhaltend, wenn er Zutrauen gefasst hat ist er auch auf seine Bezugspersonen fixiert. Dem “Galgo“ sind Aggressionen fremd, bei Bedrohungen reagiert er in der Regel mit Flucht. Er ist sehr verträglich mit anderen Hunden und fügt sich problemlos in bestehende Rudel ein. Er ist rassetypisch im Haus sehr ruhig, im Freien entwickelt er - je nach Erziehung - einen mehr oder weniger ausgeprägten Jagdinstinkt und ein feuriges Temperament. Der “Galgo Español“ ist sehr intelligent, sehr neugierig, für einen Windhund recht gut erziehbar und pflegeleicht, ähnlich wie beim “Irish Wolfhound“. Mit Druck und Strenge erreicht man bei ihm allerdings gar nichts. Und Kadavergehorsam kann man von ihm nicht erwarten, da er bis heute noch sehr ursprünglich ist. Im Allgemeinen ist der “Galgo“ als sehr sanft und gutmütig zu bezeichnen. Der “Galgo Español“ ist, wie seine Artverwandten, die Greyhounds, als Familienhund sehr gut geeignet. Durch die fehlende Aggressivität und die große Anhänglichkeit an "seine" Menschen ist er auch für Familien geeignet. Das Bewegungsbedürfnis des “Galgo“ wird oft überschätzt. Windhunde sind Sprinter und keine ausdauernden "Traber". Sie lieben ausgedehnte Spaziergänge und sind zufrieden, wenn sie regelmäßig einen Sprint einlegen können. Für Fahrrad-Freaks sind Windhunde nur in Ausnahmefällen geeignet.
Ursprüngliche Verwendung
Der “Galgo Español“ wurde ursprünglich zwar für die Hasenjagd gezüchtet, kann aber auch auf Kaninchen und Wildschweine angesetzt werden. Er jagt mit den Augen und fängt seine Beute durch seine ausdauernde Schnelligkeit (bis zu 65 km/h) und seine blitzschnellen Wendungen. Auf Grund dieser Schnelligkeit wird er auch bei Windhundrennen eingesetzt. Der “Galgo Español“ ist etwas langsamer als der Greyhound, aber deutlich ausdauernder.

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Zwerg- Rauhhaar- Dackel:

Aussehen

 

Größe:      Zwergdackel: 30-35cm Brustumfang
Gewicht:  ca. 5 - 6 kg

Farben:    z.B. dürrlaubfarben, saufarben, schokobraun, schwarz-rot

Das Fell kommt in den drei Schlägen vor: Langhaar, Kurzhaar und Rauhaar

Geschichte

Erste Erwähnungen vom Dackel findet man ca. am Ende des 17. Jahrhunderts.

Als kleinster Jagdgebrauchshund wurde er ursprünglich für die Arbeit unter der Erde (Baujagd) gezüchtet. Das ist der Grund, warum man ihn auch "Dachshund" nennt.

Der heutige Dackel entwickelte sich ursprünglich aus der Rasse der Bracken und des Biberhundes.

Durch die Verpaarung der Dachsbracke mit Spaniel und Wachtelhunden sowie durch das Einkreuzen von Dandie Dinmont Terrier in den Biberhund entstanden wahrscheinlich die Langhaar-, Kurzhaar- und Rauhhaar-Dachshunde.

Ernährung

Wenn Sie einen gesunden und munteren Dackel haben wollen, müssen Sie

großen Wert auf seine richtige Ernährung legen.

Bis zum vierten / fünften Monat sollte er drei Mal pro Tag gefüttert werden. Anschließend reichen zwei Malzeiten aus. Überfüttern Sie keinesfalls ihren Dackel. Wie auch beim Menschen gilt das Motto: Weniger ist manchmal mehr!

Pflege und Haltung

Körper- und Fellpflege:

Der Dackel sollte regelmäßig gebürstet werden. Für den  Rauhhaardackel nimmt man am Besten eine härtere Bürste und einen Kamm.

Auslauf:

Er benötigt tägliche Bewegung. Weil er nicht so groß ist, kann man den Dackel problemlos in der Wohnung halten.

Lebenserwartung:

Dackel können für Hundeverhältnisse durchaus alt werden. Sie haben eine Lebenserwartung

von ca. 15 Jahren.

© Bilder und Texte copyright bei Heike und Andreas Peine.

Nicht genehmigte Nutzung (Weiterverbreitung) untersagt.

 

 

 

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